Was wir getan haben - was wir tun werden
So fanden Konfliktmoderationen an den verschiedenen auffälligen Orten Augsburgs statt.
Im Fronhof z.B. mündeten die von Juni bis Dezember 2009 geführten Gespräche in einem Begegnungsbarbecue, wo Jugendliche der Gothik und Emoszene, welche sich dort gern aufhalten, mit den Rentnerinnen und Rentnern des angrenzenden Seniorenklubs an einem Tisch saßen und in ungezwungener Atmosphäre ins Gespräch kamen. Weitere Moderationen zwischen Jugendlichen und Anwohnern fanden in der Tylerstraße (März 2010) oder aber in Bezug auf die möglich Einrichtung eines öffentlichen Raumes am Cafe Schülertreff statt.
Durch die Beteiligung von Jugendlichen sowie Bürgerinnen und Bürgern an verschiedenen Aktionen versucht das Konzept die positive Nutzung des öffentlichen Raumes zu fördern. In diese Richtung gehende Projekte waren ein Filmprojekt mit Studenten der Universität Augsburg zum Thema Zivilcourage (2009), die Workshops mit Studenten zu den Themen Sucht und Gewalt und bürgerschaftliches Engagement und Zivilcourage (November 2009/10), sowie das, in Zusammenarbeit mit dem Bündnis für Augsburg ins Leben gerufene Projekt “Spielplatzpaten“.
Auch die Einbindung des Konzeptes in das Rahmenprogramm der FIFA-Frauen-WM im Juni/ Juli im kommenden Jahr 2011 soll zu einer positiv- besetzten Nutzung öffentlicher Räume beitragen.
Weitere Aktionen in den Jahren 2009/2010 waren unter anderem der Kino-Herbst am 3-Auen- Platz (September 2009), die Aktion “sauber ist in“ in den Stadtteilen Kriegshaber und Oberhausen (Oktober’09 und April/Mai’10), die Lichterkettenaktion in der Maximilianstraße, sowie ein Improvisationstheater, welches Gewaltprävention im öffentlichen Raum thematisierte.
Für das nächste Jahr sind bisher, neben dem Treffen der 10 Spielplatzpaten und der Ausweitung dieses Projektes, ein weiteres Begegnungsbarbecue am Fronhof, eine Aktionswoche zum Thema “Körperwahrnehmung“ in Oberhausen, sowie die Umgestaltung eines Spielplatzes im Univiertel geplant.
Neben diesen “greifbaren“ Aktionen vor Ort bringt das Konfliktmanagement seine Erfahrungen, Beobachtungen und Verbesserungsvorschläge in die verschiedensten städtischen Arbeitskreise mit ein, um somit Konflikten im öffentlichen Raum frühzeitig entgegenwirken zu können.










