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Prävention und Intervention

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Prävention und Intervention „Konflikte im öffentlichen Raum“

Koordination von konfliktpräventiven Maßnahmen in der Stadt Augsburg

Konfliktmanagement

Bevor der aktuelle Stand dieses Projektes näher erläutert wird, und Sie die beteiligten Gruppen und Arbeitskreise kennenlernen, gehen wir auf die Begrifflichkeiten und den Aufbau des Konzeptes ein:

Was bedeutet der Begriff „Konflikt“?

Konflikt lat.: confligere = zusammentreffen, -prallen, -schlagen oder kämpfen) ist ein weit verbreitetes Wort und wird in den meisten Situationen subjektiv bewertet. Häufig ist im Zusammenhang mit dem Begriff Konflikt die Rede von einer banalen Auseinandersetzung zwischen zwei oder mehreren Menschen, die sich im privaten Bereich, in der Arbeitswelt, etc. zuträgt und für die recht schnell eine oder mehrere Lösungen gefunden werden. In der Öffentlichkeit dagegen werden Konflikte eher als angespannte Situationen wahrgenommen. In diesem Fall  ist eine Lösung nicht so leicht zu finden.

Wie könnte ein Konflikt im öffentlichen Raum aussehen?

Jugendliche neigen in ihrem Alter dazu, durch öffentliches Auftreten mit Alkohol, Lärm, Vandalismus oder auch nur durch ihr äußeres Erscheinungsbild auf öffentlichen Plätzen, Anwohner, junge Mütter, Spaziergänger, etc. in Aufruhr zu bringen. Der junge Mensch kollidiert mit dem subjektiven Sicherheitsempfinden Anderer, dem Ruhebedürfnis der anderen und den Nutzungszeiten und weiteren Vorschriften, die für öffentliche Plätze gelten.

Dadurch entstehen Konflikte zwischen den genannten Beteiligten. Die Personen, die sich vom provokanten Auftreten des Jugendlichen gestört fühlen, rufen als Gegenwehr die Polizei oder die Stadt Augsburg an, um das Problem auf diese Art und Weise zu lösen. Meist ist eine Kompromissbereitschaft zwischen den Beteiligten nicht möglich, da es gar nicht erst zur Kommunikation kommt oder diese in einer negativen, verbalen Auseinandersetzung endet.  In dieser Situation kann es schnell dazu kommen, dass die betroffenen  Parteien mit Frustration, Aggression oder sogar Gewalt reagieren.

Aber auch Nutzungskonflikte, Nachbarschaftsstreitigkeiten oder diverse andere öffentliche Konflikte können im öffentlichen Raum auftreten.

Hier setzt das neue Konzept „Konflikte im öffentlichen Raum – Intervention und Prävention“ an, welches am 24.04.2008 im Stadtrat beschlossen wurde.

Das Projekt zielt auf zwei Ebenen ab. Auf der ersten Ebene soll die gemeinsame Abstimmung bezüglich der Bearbeitung von Konflikten stattfinden. Daraus ergeben sich zwei Gruppen:

 

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